Unsere Vision

Wir möchten, dass sich Angehörige vorbereitet und sicherer fühlen und sich aktiv in Entscheidungsprozesse einbringen können. Durch die sinnvolle Nutzung von Systemressourcen (monetär, Hilfsmittel, Rechte) möchten wir es den Angehörigen und Erkrankten ermöglichen, ihre verbleibende Zeit für eine Intensivierung ihrer Beziehung zu einander zu nutzen, statt sich um Organisatorisches zu sorgen.

Dies kann auch positiven Einfluss auf die / den Erkrankten nehmen. Aber vor allem möchten wir durch den Aufbau von Resilienz psychische und physische Folgeerkrankungen reduzieren und die Angehörigen gestärkt aus dem Schicksalsschlag hervorgehen lassen.

Du stehst bei uns
als Angehörige*r
im Fokus

Mit dem gewonnenen Wissen kannst du deinen geliebten Menschen besser begleiten. Aber dabei wirst du auch immer wieder daran erinnert, dir auch Zeit für dich zu nehmen.

Wir begleiten
dich bereits ab Diagnosestellung

Du gehst informiert zum Arztgespräch, du weißt, wie man einen Pflegeantrag ausfüllt, du kennst die Möglichkeiten der Palliativversorgung und du verlierst dich dabei selbst nicht aus dem Blick.

Bei uns ist Wissen
professionell, einfühlsam und verständlich

Dabei unterstützt uns ein Expertenrat aus mittlerweile 8 Experten und Expertinnen. Das sind Palliativmedizinerinnen, Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen und Bestatter.

Wir sind digital –
für dich orts- & zeitunabhängig

Dadurch bauen wir für dich Hürden ab und ermöglichen es dir in diesem sensiblen Bereich ohne Scham und persönliche Offenbarung  an Informationen zu kommen - und das zu jeder Zeit und an jedem Ort.

Image by David Gavi

Während die erkrankte Person im Fokus steht, werden die Belastungen der Zugehörigen oft kaum wahrgenommen. Dabei übernehmen sie zahlreiche Aufgaben. Sie unterstützen die Betroffenen in der Krankheitsbewältigung und Trauerbearbeitung, organisieren Arztbesuche und Pflege, planen die Trauerfeier und regeln den Nachlass. Eine gute Betreuung der Angehörigen kann daher auch die erkrankte Person positiv beeinflussen.

Doch sie sind nicht "nur" care-giver, sondern vor allem auch persönlich betroffen. Psychische und physische Folgeerkrankungen sind dabei leider kein Einzelfall. 30-50% der erwachsenen Angehörigen entwickeln diagnostizierbare psychische Störungen in Folge der vielfältigen Belastungen. Dabei ist zu betonen, dass sich die Belastungen der Angehörigen und der Erkrankten gegenseitig beeinflussen und verstärken.

Wenn plötzlich die gemeinsame Zeit
endlich wird

Wer steckt hinter
IM STUNDENGLAS?

Während Sina für die Inhalte und das Netzwerk verantwortlich ist, führt Lisa das Projektmanagement und Marketing. IM STUNDENGLAS ist unser Herzensprojekt. Die Kombination aus persönlicher Betroffenheit und beruflicher Expertise macht uns als Gründerinnen aus und motiviert uns immer wieder aufs Neue, mit IM STUNDENGLAS die Situation der Zugehörigen zu verbessern.

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Meet Lisa

Nachdem nach wiederholter Krebserkrankung bei meiner Mutter Metastasen diagnostizierten wurden, hatten wir als Familie zweieinhalb Jahre gemeinsam Zeit, um mit dem neuen Bewusstsein das bestmögliche aus der Zeit "im Stundenglas" zu machen. Die Diagnose hat bei uns Prioritäten verändert, wir mussten uns viele Themen erarbeiten, die in unserer Gesellschaft sonst aktuell wenig Raum bekommen. Dabei hat mir online eine neutrale und professionelle Quelle gefehlt, die gebündelt Informationen liefert, ohne dabei nur von persönlichen Erfahrungen zu sprechen oder spirituell eine Art Dogma zu verfolgen. Dies wollen wir für andere Menschen in einer ähnlichen Situation erleichtern. Wir bauen Hürden ab, an zuverlässige und verständliche Informationen zu kommen.

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Meet Sina

„Frau M. macht nur noch Schnappatmung, da musste was machen" waren die Worte der ersten Krankenschwester, der ich an meinem allerersten Arbeitstag auf Station begegnete. In meiner mehrjährigen Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin gaben mir viele solcher Momente das Gefühl, dass etwas so Existenziellem wie dem Sterben keine angemessene Bedeutung zukommt. Durch die Begleitung von Lisas Familie verstand ich, wie wenig wir uns um die Zugehörigen kümmern.  Ich entschied mich für die palliativmedizinische Weiterbildung. Im Stundenglas soll das persönliche Gespräch nicht ersetzen, ist aber eine notwendige Ergänzung – vor allem vor dem Hintergrund der knappen personellen und zeitlichen Ressourcen im Gesundheitssystem.

Danke an unsere Expert*innen

Um die bestmögliche Qualität an Informationen in unserer Mediathek zu gewährleisten,

haben wir einen kompetenten Expertenrat an unserer Seite. 

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Prof. Dr. Nils Schneider

Direktor des Instituts  für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, MHH

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Dr. Kathrin Matthias

Oberärztin Palliativstation und palliativmed. Konsildienst, MHH

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Dr. Marion Daun

Palliativärztin, MAS Palliative

Care, Dozentin

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Stefan Burmeister-Wiese

Geschäftsführer

Wiese Bestattungen

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Prof. Dr. Tanja Zimmermann

Psychosomatik &

Psychotherapie, MHH

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Dr. Anna Becker

HomeCare, SAPV

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Cornelia Wolff

Diplom-Sozialpädagogin,

Case-Managerin (dgcc), Psychoonkologin, SAPV

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Dr. Gerlinde Geiss-Mayer

Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin
-onkologin, Meditationslehrerin

Was bisher geschah...

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.

Astrid Lindgren

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